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Das Weinland Südtirol prägt eine mittlerweile über 2000 Jahre nachweisbare Weintradition. In vorrömischer Zeit waren es die hier ansässigen Räter, die Weinanbau betrieben. Durch scheinbar gute Kontakte zu Illyrern und Etruskern entwickelten sie eine beachtliche Weinkultur. Funde sowie noch heute gebräuchliche Bezeichnungen beweisen, wieviel von nachfolgenden Generationen übernommen wurde.
Die Römer übernahmen von den Rätern die für sie neue Technik von Lagerung und Transport des Weins in Holzfässern. Durch den Ausbau der Strassen über die Alpen und der Intensivierung der Handelsbeziehungen erreichte der Weinanbau eine große Bedeutung. In den unruhigen Zeiten der Völkerwanderung kamen zuerst Langobarden und dann Bajuwaren in das Land. Im Mittelalter gehörten die Weinhöfe bayrischen Klöstern oder Adligen. Der Südtiroler Wein wurde weit nach Norden exportiert und auch, wie Dokumente belegen, am Hofe des Deutschen Kaisers getrunken.
Ende des Mittelalters kam Tirol unter habsburgische Hoheit. Der Weinbau wurde von Wien aus gefördert, sodass er zum Ende der k.u.k.-Monarchie eine Blütezeit erlebte.
1919 wurde das deutschsprachige Südtirol mit dem Trentino Italien zugesprochen. In den Wirren der Weltkriege und der faschistischen Unterdrückung erlebte der Weinanbau eine Krise. Erst mit dem Aufleben der Handelsbeziehungen in den 1970er Jahren, wurde die Basis für die heutige Situation gelegt. Nach dem Einbruch des Offenweinverkaufes in die Schweiz, Mitte der 1980er, gab es einen tiefgriefenden Wandel in der Qualität.
Neben den schon seit Generationen selbstvermarktenden Familienbetrieben im St. Magdalener-Gebiet bei Bozen und im Überetsch (Kaltern, Eppan), entschlossen sich besonders in den 1990er-Jahren Weinbauern, ihre Qualitätstrauben selbst einzukeltern, abzufüllen und zu vermarkten.