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Verband-Eigenbauweinkellereien Südtirol (Bozen, Meran, Kaltern, Tramin, Gries, St. Magdalena, Eppan, Kurtatsch, Terlan,...) in Italien. Weine von Familien-Weingütern (Rot-Weine, Weiss-Weine). Typische Südtiroler Sorten und Rotweine Qualitäts-Winzer (Lagrein, Cabernet, Merlot, Vernatsch, Blauburgunder) - Weißweine (Weißburgunder, Grauburgunder, Gewürztraminer, Ruländer, Riesling, Sauvignon, Sylvaner). Die Mitglieder, Qualitäts-Eigenbaukellereien und Weingüter Südtirols, verstehen sich als lokale Ableger der deutschen und österreichischen Qualitätsweingüter und Prädikatsweingüter.
Freie Weinbauern Südtirol - Vignaioli Alto Adige - Winegrowers South Tyrol
Wein aus eigenen Trauben keltern und in voller Autonomie präsentieren, um sich zu unterscheiden und die Typizität der Südtiroler Weine zu betonen.
1. VINEA TIROLENSIS 2005
Weindegustation auf höchstem Niveau:
Die 6. Vinea Tirolensis am Montag, 29. August 2005 findet heuer erstmals im stilvollen Meraner Kurhaus statt. Neu ist also der Ort dieser interessanten Wein-Veranstaltung und auch mit anderen Neuigkeiten tritt der Verein an die Öffentlichkeit: Zum einen ist die Mitgliederzahl der 1999 gegründeten Freien Weinbauern Südtirol (FWS) erneut gestiegen und zum anderen wird heuer die Pfalz mit ihren berühmten VDP Gütern (Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter e.V.) ergänzend zu den 61 teilnehmenden Mitgliedern der FWS Gastregion sein.
Von den FWS werden 247 Weine aus allen Lagen Südtirols vorgestellt und die 16 Weingüter aus der Pfalz präsentieren 79 interessante Weine. Franz Graf Pfeil vom Ansitz Kränzel : „Ich habe letztes Jahr im Mai an der Lehrfahrt der Freien Weinbauern in die Pfalz und der Weinpräsentation „Pfalz trifft Südtirol“ in Bad Dürkheim teilgenommen. Neben dem wunderschönen Weinbaugebiet durften wir die vorbildliche Gastfreundschaft unserer Kollegen der VDP-Winzer genießen. Es ist uns eine besondere Ehre, dass die hervorragenden qualitätsorientierten Weinproduzenten unserer Einladung nach Südtirol gefolgt sind!“
Zu 12 anerkannten Prädikatsweingütern gesellen sich 4 Jungtalente dazu. „Südtirol und die Pfalz sind zwei Regionen mit sehr interessanten Parallelen. Ich bin gespannt und neugierig auf die gemeinsame Präsentation und finde es toll, wenn man frei von Konkurrenzdenken dem Konsumenten eine so spannende Verkostung bieten kann!“ meint Hansjörg Rebholz (Vorsitzender der VDP).
So dürfen sich Weinfreunde, Kenner und Brancheninsider am Montag, 29. August 2005 von 10:00 bis 20:00 Uhr auf 77 Qualitäts-Weingüter freuen. Die Produzenten werden alle persönlich anwesend sein und ihre Weine präsentieren.
Weitere Infos auch im Internet unter www.vineatirolensis.com
2. Der Reiz, „frei“ zu sein
„Freier Weinbauer“ bedeutet…
… viel Idealismus und Einsatz in der Weinbereitung kombiniert mit der Bereitschaft als Person in der Branche präsent zu sein und seine Weine zu vermarkten. Darin liegt die wohl größte Herausforderung an den Freien Weinbauern. Er bewirtschaftet meist einen familiengeführten Weinhof, entscheidet selbst über den Moment der Ernte, die Art und Weise der Weinbereitung und den Verkauf seiner Weine. Dies hebt ihn wesentlich von anderen Weinbauern ab. Somit ist bei den Freien Weinbauern von der Traube bis zur Flaschealles aus einer Hand. Zum Zeitpunkt an dem für die herkömmlichen Weinbauern die Arbeit bereits abgeschlossen ist (Herbstzeit nach der Ernte), stellt sich der Freie Weinbauer der Herausforderung, eigenständige, charaktervolleWeine zu erzeugen: Die eigene Vinifikation beginnt. Über den Ausbau im Keller gibt der Freie Weinbauer seinen Weinen somit noch eine persönliche Note, denn wie Peter Dipoli (Vizepräsident der FWS und Weinexperte) sagt: „Eine Sache ist es, Trauben zu erzeugen, eine andere ist es, guten Wein daraus zu keltern!“
Alle Maßnahmen, die in der Traubenerzeugung und Verarbeitung angewandt werden, spiegeln sich in der Weinqualität wider.Auch für die Vermarktung seiner Weine ist der Freie Weinbauer selbst zuständig, d.h. er hat größtes Interesse, den gesamten Produktionsablauf qualitätsbewusst und optimal abzuwickeln.
Der Reiz, „frei“ zu sein hat auch seinen Preis. Kontinuierlicher Einsatz in Weinberg und Keller sowie umfassende Fachkenntnisse sind Voraussetzung. Einblick in die Weinwirtschaft ist wesentlich für die Vermarktung; gerade deshalb ist das persönliche Mitwirken der Freien Weinbauern in den zuständigen Gremien der Südtiroler Weinwirtschaft unverzichtbar. Wunsch ist es, in das Weinbaukomitee der Handelskammer Bozen aufgenommen zu werden um auch dort konstruktiv mitzuarbeiten.
„Die Kunden lohnen uns die Qualitätsphilosophie durch jahrelange Treue“, weiß Josephus Mayr, Erbhof Unterganzner (seit März 2005 Präsident der FWS). Die Kundennähe wird durch den Direktkontakt zum Weinbauer und zu dessen Weingut intensiviert und schafft Vertrauen. Die interessanten Nischenprodukte werden u.a. ab Hof verkauft. „Der von uns selbst erzeugte Wein hat eine besondere, persönliche Ausstrahlung und auch seinen Preis!“ (Josephus Mayr).
Individualität ist in Zeiten der Globalisierung gefragt wie nie zuvor und verleiht den Weinen der Freien Weinbauern ihre Einzigartigkeit.
3. Die Freien Weinbauern: Realität in der Südtiroler Weinwelt
Von Vetzan bis Neustift und bis in den Süden nach Salurn decken die Freien Weinbauern mit ihren Weinhöfen die gesamte Südtiroler Sortenpalette ab. Die Art und Weise ihrer Weinbereitung - diese Urform der Weinproduktion - erfährt in Südtirol neuen Auftrieb.
„Der Individualität Ausdruck verleihen!“, so die Philosophie des Vereines der Freien Weinbauern Südtirol, dem inzwischen rund 70 Mitgliedsbetriebe mit 300 ha Weinanbaufläche angehören.
FWS & b.you, Bozen/Siebeneich, 09.08.2005
(v.l.n.r.): Vizepräsident Peter Dipoli, Präsident Josephus Mayr, Direktor Christian Rottensteiner

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